Nachdem die Parteien den Beschluss gefasst haben, dass die Mediation ein geeignetes Verfahren ist, vereinbaren sie mit dem Mediator einen Stundensatz.

Die Gesamtkosten bestimmen sich durch die Dauer des Verfahrens und sind beeinflusst von der Mitarbeit und dem Lösungswillen der beteiligten Parteien.

Für die erste Stufe des Mediationsverfahrens („Ist die Mediation ein geeignetes Verfahren für das Problem?“) wird ein Pauschalhonorar fällig.

Die Einsatzmöglichkeiten der Mediation sind vielfältig und nur von übergeordneten Voraussetzungen abhängig.

Wir beschäftigen uns mit Konfliktvermeidung und Konfliktlösung in den Bereichen

Konfliktvermeidung:

Vorbereitung bei Gesellschaftsgründungen
Vorbereitung von Unternehmensnachfolgen
Vorbereitung von Unternehmensumstrukturierungen
Vorbereitung der Erbfolge
Begleitung von Erbauseinandersetzungen


Konfliktlösung:

Konflikte mit Kunden und Lieferanten
Konflikte in beruflichen Partnerschaften (Gesellschaften)
Konflikte zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern
Konflikte zwischen Arbeitnehmern
Konflikte bei Vermögensauseinandersetzungen

Stufe 1: Sind die Konfliktparteien und der Konflikt mediationsfähig?

Die Mediation ist kein Wundermittel, sondern ein alternativer Lösungsweg zum klassischen Rechtstreit vor Gerichten. Sie ist jedoch auf den Willen der Parteien angewiesen, gemeinsam eine tragbare und allseits akzeptable Lösung zu finden. Daher wird in der Stufe 1 das Mediationsverfahren im Detail erläutert und abschließend beurteilt, ob die Mediation ein geeignetes Verfahren sein kann. (Hinweis: Eine Mediation kann jederzeit beendet werden, wenn eine Partei dies wünscht, oder weil eine Verfahrensfortführung nicht mehr erfolgversprechend ist.)

Stufe 2: Informations- und Themensammlung!

Wurde der Einstieg ins Mediationsverfahren beschlossen, beginnt hier die Sammlung der Konfliktthemen. Hierbei werden nicht nur die vordergründigen Themen angesprochen, sondern es wird gemeinsam erarbeitet, wo auch ggfls. unterschwelliges Konfliktpotential vorhanden ist. Dieses soll verhindern, dass nicht kurz nach erfolgreicher Beseitigung der Spannungen ein neuer Streit entsteht.
In der Themensammlung werden nur die zu besprechenden Punkte gesammelt. Es erfolgt noch keine Bewertung einzelner Themen.


Stufe 3: Interessenklärung!

Die 3. Stufe des Mediationsverfahrens ist die entscheidende Phase. Gelingt es hier die tieferen Interessen der Parteien herauszuarbeiten, die letztlich zu dem Konflikt geführt haben, kann das Verfahren in aller Regel erfolgreich beendet werden. Die unterschiedlichen Motive, Wünsche und Bedürfnisse, die sich häufig hinter Forderungen und Positionen verbergen, lassen sich ggf. durch alternative Lösungen in einvernehmlicher und zukunftsorientierter Weise lösen. Viele Konfliktparteien erfahren häufig erst in dieser Phase, worum es dem Konfliktpartner eigentlich tatsächlich geht.


Stufe 4: Kreative Lösungssuche!

Nachdem alle Interessen gesammelt wurden, beginnt nun eine kreative Lösungssuche. Die Beteiligten formulieren Lösungsansätze (ggf. durch Stichwort), unabhängig von einer Realisierungsaussicht.

Stufe 5: Bewertung und Auswahl der Lösungsoptionen!

Nachdem die Lösungsansätze gesammelt wurden, erfolgt eine Untersuchung der Vorschläge auf Umsetzbarkeit und Akzeptanz. Dabei sind neben den rechtlichen Aspekten auch wirtschaftliche, organisatorische und andere Kriterien zu berücksichtigen. Ziel der Auswahl ist eine Lösungsoption, die die Interessen der Konfliktparteien weitestgehend berücksichtigt. Den Parteien ist es unbenommen, die angestrebte Lösung von einem Berater oder Rechtsanwalt ihres Vertrauens prüfen zu lassen.

Stufe 6: Vereinbarung und Umsetzung!

In dieser Schlussphase wird die gemeinsam erarbeitete Lösung schriftlich formuliert. Da alle Parteien an der Lösung mitgewirkt haben, ergibt sich in der Regel eine hohe Akzeptanz des Ergebnisses, so dass die Bereitschaft der tatsächlichen Umsetzung sehr wahrscheinlich ist. Gleichwohl sollte die Möglichkeit einer „Kontrolle“ genutzt werden, in dem bei einem abschließenden Treffen, nach angemessener Zeit, die tatsächliche Einhaltung der Vereinbarung geprüft wird. Falls gewünscht kann der Mediator bei langwierigen Verfahren die Umsetzung begleiten.

Sowohl Konflikt, als auch Konfliktparteien müssen mediationsfähig sein.

Die Konfliktparteien nehmen freiwillig an dem Verfahren teil.

Die Parteien sind ergebnisoffen.

Zusicherung der Vertraulichkeit, wenn eine Partei dieses wünscht.

Die Parteien sind hinreichend Entscheidungsbefugt in der Sache.

Der Mediator wird als allparteilich (neutral) akzeptiert.

Die Interessen und Ziele der beteiligten Parteien schließen sich nicht vollständig aus.

Die Mediation kann schneller zum Ziel/Ergebnis führen als ein Rechtstreit.
Hieraus ergibt sich zum Teil eine erhebliche Kostenersparnis, da Ablaufprozesse und Entscheidungen nicht hinausgeschoben werden müssen.
Die Kosten des Verfahren sind durch entsprechende vorherige Vereinbarung kalkulierbar.
Das Band ist zwischen den Konfliktparteien nicht zerschnitten. Eine Zusammenarbeit ist nach der Konfliktbeseitigung weiterhin möglich.

Die Mediation schließt mit einer Konfliktbeseitigung.
Ein Gericht fällt ein Urteil, löst aber kein Problem.

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